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Ensemble Pyramide 3. Abonnementskonzert Saison 23/24

Datum: Do, 07.03.24 19:30
Veranstaltungsort:
St. Peterhofstatt 2, 8001 Zürich, Evang.-ref. Kirche St. Peter
Rubrik: Musik / Theater
Ensemble Pyramide 3. Abonnementskonzert Saison 23/24
Beschreibung: Musique romantique française

Charles Bochsa undatiert – 1821
Quatuor “Le plus joli mots”
Oboe, Violine, Viola und Violoncello

Charles-Marie Widor 1844 – 1937
Romance et Scherzo op. 34 (1884)
Flöte, Violine, Viola, Violoncello und Harfe (Instr. M. Brönnimann)

César Franck 1822 – 1890
Prélude, fugue et Variation (1860-62)
Flöte, Oboe, Violine, Viola, Violoncello und Harfe (Instr. M. Brönnimann)
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Joseph Jongen 1873 – 1953
Deux Pièces op. 80 (1925)
Flöte, Violoncello und Harfe

Pierre Sancan 1916 - 2008
Sonatine (1957)
Oboe, Violine, Viola, Violoncello und Harfe (instr. M. Brönnimann)
Modéré – Andante - Presto

Dieses Programm stellt französische Werke, welche zwischen 1860 und 1957 entstanden sind ins Zentrum. Einzige Ausnahme ist eine «Romance fa-vorite Francaise» von Charles Bochsa. Über ihn ist wenig bekannt, nicht einmal sein Geburtsjahr ist überliefert. Bochsa stammte ursprünglich aus Böhmen, war Oboist an den Theatern in Lyon und Bordeaux. 1806 liess er sich als Verleger und Musikalienhändler in Paris nieder. Sein kurzes Werk «Les plus Jolis Mots» wirkt beinahe als Wegweiser zu seinen viel berühmteren nachfolgenden Komponistenkollegen.
Charles Widor und César Frank gehören zusammen mit Louis Vierne zu den Grossmeistern der Pariser Organisten. Prélude, fugue et Variation von César Franck und Widors Romance et Scherzo, welche aus einer Suite für Flöte und Klavier stammen, erklingen heute Abend in einer für das Ensemble Pyramide geschaffenen Instrumentation von Markus Brönnimann.
Dem Concours du Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris verdanken wir viele virtuose Werke grosser französischer Komponisten. Auch die Sonatine für Oboe und Klavier von Pierre Sancan wurde für diesen Concours komponiert und musste nebst musikalischem Gehalt auch gewisse technische instrumentenspezifische Schwierigkeiten beinhalten. Markus Brönnimann hat eine Fassung für die selten genutzte Besetzung Oboe, Streichtrio und Harfe erschaffen.
In der Musik des ursprünglich aus Belgien stammenden Organist Joseph Jon-gen ist der Einfluss der französischen Musik unüberhörbar. Vincent d’Indy und Gabriel Fauré gehörten zu seinen Freunden und er liess sich durch sie inspirieren. In den Deux Pièces op. 80 ist dieser Einfluss deutlich hörbar.

Ensemble:
Ensemble Pyramide

Solist:
Markus Brönnimann, Flöte
Barbara Tillmann, Oboe
Ulrike Jacoby, Violine
Muriel Schweizer, Viola
Anita Jehli, Violoncello
Marie Trottmann, Harfe

Die Neue Zürcher Zeitung schreibt über das 1991 in Zürich gegründete Ensemble Pyramide: 'Wenn man die Mitglieder des Ensembles miteinander musizieren hört, ist man nach wie vor fasziniert von einer Spielfreude und einer Begeisterungsfähigkeit, die nie zu versiegen scheinen.'
Das Ensemble Pyramide, bestehend aus Flöte, Oboe, Violine, Viola, Violoncello und Harfe, zeigt in seinen Konzertprogrammen gerne überraschende musikalische Zusammenhänge auf, indem es Alte und Neue Musik einander gegenüberstellt. Es erarbeitete sich ein besonderes Repertoire, zu dem neben den Quartetten und Quintetten der Klassik die französische Kammermusik mit Harfe aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört. Durch das jahrelange Zusammenspiel in der gleichen Formation entstand ein unverwechselbarer Ensembleklang und eine besondere stilistische Flexibilität im Umgang mit Musik vom Barock bis zum 21. Jahrhundert. Das Ensemble Pyramide widmet sich auch der Wiederaufführung in Vergessenheit geratener Werke und vergibt Kompositionsaufträge, so zum Beispiel an Elena Firsova, Gao Ping, Rudolf Kelterborn oder der griechischen Komponistin Athanasia Tzanou.
Die Berner Zeitung schreibt: 'Sowohl in der Sextett- wie auch in der Quartettbesetzung nahmen die Künstler mit einer überragenden Ensembleleistung für sich ein. Ihr Spiel war präzis koordiniert und bildete den jeweiligen stilistischen Hintergrund authentisch ab.'
Für seine ungewöhnliche Ensemble- und Repertoirearbeit erhielt das Ensemble Pyramide im Jahr 2006 die kulturelle Auszeichnung der Stadt Zürich „Werkjahr für Interpretation“.
Das Ensemble veranstaltet seit 1995 eine eigene Konzertreihe in Zürich. Rund-funk- und CD-Aufnahmen für Ars musici, Intégral productions, Divox, Naxos und Brilliant Classics ergänzen eine rege Konzerttätigkeit in Europa.
Quelle: guidle.com
Veranstalter: Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde St. Peter
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